Einige Betriebe haben die Vier-Tage-Woche eingeführt. Verkürzte Arbeitszeit und trotzdem wettbewerbsfähig bleiben – geht das im Handwerk?
Um in Deutschland die demografischen Folgen abzumildern, könnten Mehrarbeitsstunden geleistet werden und die Wochenarbeitszeit für eine Vollzeitstelle auf 42 Stunden angehoben werden. Arbeitgeber könnten versuchen, den Teilzeit-Anteil zu verringern. Denkbar wäre auch, das Renteneintrittsalter anzuheben und Zuwanderung zu forcieren. Diese Aussichten sind für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wenig erfreulich. Handwerksunternehmen, deren Mitarbeitende aufgrund manchmal vorteilhafterer Arbeitsbedingungen in die Industrie abwandern, befinden sich in einer schwierigen Lage. Doch es gibt Betriebe, die dieser Situation mit einer Vier-Tage-Woche bei gleichem Gehalt entgegentreten. Was paradox klingt, könnte gesamtwirtschaftlich funktionieren.

Er arbeitet bei Franz Rönnau in einer Vier-Tage-Woche:
Metallbaumeister und Schweißfachmann Johannes Günther bei der Bearbeitung eines Edelstahlgeländers.
In zahlreichen Pilotversuchen verabschieden sich Beschäftigte von der traditionellen Arbeitswoche. Doch an nur 4 Tagen das zu schaffen, was vorher 5 Tage gedauert hat – kann das funktionieren?
Wer an einem Freitag bei Vereda anrufen will, sollte sich einen guten Grund einfallen lassen. Das Büro am Rande der westfälischen Stadt Münster steht an diesem Tag leer. Im Homeoffice arbeitet auch niemand. Am Telefon ist lediglich eine Bandansage zu hören, die darauf hinweist, dass die Firma freitags geschlossen ist. Für den Notfall wird eine Handynummer genannt.
Vereda, eine Digitalagentur, die Websites und Onlineshops für mittelständische Firmen einrichtet, hat vor einem Jahr die 4-Tage-Woche eingeführt. Die Notfallnummer sei seitdem erst einmal gewählt worden, berichtet Firmengründer Julian Junghöfer. Es ging um einen Serverfehler, der mit wenigen Klicks behoben war. Mit anderen Worten bedeutet das: Die 4-Tage-Woche funktioniert, hier jedenfalls.
In einem Blogbeitrag auf der eigenen Website berichtet die Agentur von den Vorteilen des Modells: Die Angestellten seien gesünder, sie arbeiteten produktiver und kreativer. Außerdem könnten sie Arbeit und Privatleben besser vereinbaren. Der Arbeitgeber zahlt zwar das gleiche Gehalt weiter, doch er profitiert von den besseren Leistungen der Angestellten und gewinnt außerdem an Attraktivität.
Ein drei Tage langes Wochenende – Freitag, Samstag und Sonntag frei – das macht die 4-Tage-Woche möglich. Während das Modell in Schweden schon seit Jahren erfolgreich umgesetzt wird, ist es in Deutschland noch nicht weit verbreitet.

In der Werkstatt: Firmenchefin Marie-Antoinette Schleier und Metallbaumeister Frederik Smerling.
Die Firma arbeitet seit einem Jahr nur noch vier Tage in der Woche.
FOTO: WIEBKE HUCK
Vier Tage Arbeiten - drei Tage Wochenende. In einer Metallbaufirma in Hessisch Lichtenau hat die Leitung eine Vier-Tage-Woche eingeführt. Mit Erfolg - die Mitarbeiter sind zufriedener und produktiver. Und auch Kunden und Geschäftspartner haben sich mittlerweile an die geänderten Geschäftszeiten gewöhnt. Ein Modell für die Zukunft?
Beitrag der hessenschau ∙ hr-fernsehen - Vier-Tage-Woche in Metallbaufirma
Das Handwerk des Honigschleuderns durften heute die Kinder des Waldkindergartens „Hollefüchse“ sowie ihre Erzieherinnen und Erzieher bei Metall ums Haus erlernen. Imker Gerd Itzenhäuser von bee-rent zeigte Jung und Alt, wie es in einem Bienenstock aussieht, was die einzelnen Abteilungen für Aufgaben haben und wo man den Honig finden kann. Denn darauf hatten es die Honigdiebe abgesehen.
Leben heißt handeln
Wir für den STADTWALD HESSISCH LICHTENAU
DEINE REGION – DEIN ENGAGEMENT
Wir krempeln die Ärmel hoch und pflanzen Bäume. Denn angesichts der zu erwartenden Wetterextreme brauchen wir mehr robuste und klimaresistente Bäume in Straßen, Plätzen, Parks, öffentlichen Flächen, Stadtwäldern und Grünachsen als Verbindung mit dem Umland.
Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns nachhaltig aktiv zu werden.
Zur Baumzählerseite auf travelandplant.de
...letztlich haben wir es ja leider auch dieses Jahr nicht ganz geschafft Corona aus unserem Alltag heraus zu bekommen.
Wer damit immer noch schlecht umgehen kann, dem möchten wir Menschen in Erinnerung rufen, denen es ganz in unserer Nähe bei Weitem schlechter geht.
Wir haben daher unser diesjähriges "Weihnachtsgeschenke"-Budget an die Hebamme Andrea Mausberg und Ihre Tochter Alexandra in Ahrweiler überwiesen.
Wer mehr dazu wissen will oder auch etwas dazutun möchte, dem sei die Initiative "5 Euro Haus" von Jörg Burghardt ans Herz gelegt. www.5eurohaus.de
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien bei allen Widrigkeiten in diesem und sicher auch noch im neuen Jahr eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Bleiben Sie gesund!
TAG DES HANDWERKS
Vom Großhandel zur Werkstatt mit zwei Meistern
Ob Wintergärten, Terrassendächer, Markisen, Sonnenschirme Aluminiumgeländer oder siebenfach gesicherte Haustüren – bei Firma Franz Rönnau wird für den Kunden alles individuell gearbeitet und montiert. Allerdings nur an vier Tagen in der Woche. Denn als einer der ersten, wenn nicht sogar als der erste Handwerksbetrieb im Werra-Meißner-Kreis, arbeiten Werkstattmeister, Monteure und Techniker nur von montags bis donnerstags.

Vor der Ausstellung im Außenbereich: Inhaberin der Firma Franz Rönnau, Marie-Antoinette Schleier (links) und
Tochter Corina Schleier, in der Firma zuständig für die Bearbeitung von Aufträgen. Immer dabei: Hündin Dakota.
FOTO: WIEBKE HUCK
Metallbaufirma-Chefin lässt sich Carnica-Volk auf ihr Schaugelände stellen

Quelle HNA.de
Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing der Stadt Hessisch Lichtenau zu Besuch bei Metall ums Haus - Franz Rönnau
Ein Schauspieler hat 2016 auf einer Bühne vor 700 Hombergern gesagt: Homberg ist schön – aber nicht richtig schön. Schuld sei unter anderem die gammelige Markise des Gemüsehändlers am Markt. Dem wollte er eine neue Markise spendieren: Die hessenschau hat nachgefragt, was daraus geworden ist.
Quelle: hr-Fehrnsehn © hessenschau
Firma Rönnau bietet Ideen aus Metall & Glas rund ums Haus
Auch im nordhessischen Hessisch Lichtenau im Ortsteil Quentel können Erfolgsgeschichten in einer Garage entstehen! So geschehen vor 25 Jahren, als die junge, zielstrebige und ambitionierte Marie-Antoinette Schleier die Firma Franz Rönnau kaufte und sich damit den Traum von einer eigenständigen beruflichen Zukunft erfüllte. In einer Metallbauer-Familie groß geworden, entwickelte sie schon früh ein Gespür für das vielseitige Material Metall und seine Möglichkeiten der Weiterverarbeitung.
Zunächst im heimischen Neubau der Familie, dann in der Garage in Quentel ansässig, erweiterte sie schon bald das überschaubare Sortiment aus Schlosserzubehör- und Geländerteilen und stellte mehrere Mitarbeiter ein. Nachdem ein Umzug innerorts nicht die auf Dauer gewünschte räumliche Entlastung brachte, zog die Firma 2006 nach Hessisch Lichtenau in die Straße „Am Lohwasser“, wo sie eine Halle anmietete. Wohl wissend, dass Metall wunderbar im Verbund mit anderen Werkstoffen zu verarbeiten war, nutzte sie vorausschauend die wirtschaftliche Krise in 2010 für einen Neubau im Industriegebiet von Hessisch Lichteau, wo in der Ludwig-Frölich-Str. 2 ein modernes Firmengebäude entstand.
Auf dem kleinen Schulhof der Fuldatal-Schule in Melsungen können die Schüler nun während ihrer Pause unter dem Schutz eines Sonnenschirms spielen. Denn die Hans-Magiera-Stiftung aus Bad Homburg hat in Zusammenarbeit mit der Firma Franz Rönnau aus Hessisch Lichtenau der Schule den 1500 Euro teuren Sonnenschirm gesponsert. Die heißen Temperaturen des diesjährigen Sommers machten auch vor den Schülern der Fuldatal-Schule nicht Halt. „Es ist eine sinnvolle Anschaffung, da uns der Klimawandel bestimmt noch weitere heiße Sommer bescheren wird“, sagt Marlies Feller, vom Stiftungsvorstand. Der drei mal drei Meter breite Schirm kann von den Schülern ganzjährig genutzt werden. Denn so sind die Kinder auch vor Regen geschützt. Auf dem Bild zu sehen sind Schüler der Förderklasse A und B, von links drei Lehrerinnen und rechts zwei Vertreterinnen der Firma Franz Rönnau.
Quelle: HNA vom 7. September 2018, Foto: Yasmin Höse
Durch die Zusammenarbeit von Förderverein, Stadt Felsberg und der VR-Partnerbank hat die Kita Rappelkiste nun einen robusten Sonnenschirm auf der Terrasse.
Felsberg-Gensungen. „Die Kurzsichtigkeit nimmt weltweit zu“, betonte Bürgermeister Volker Steinmetz vor Kurzem in der Kita Rappelkiste in Felsberg-Gensungen. Dies hänge unter anderem damit zusammen, dass Kinder viel mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbringen und seltener in die Ferne blicken. Dadurch fehle es dem Augapfel mit der Zeit an Flexibilität. Um dem entgegen zu wirken und damit Kinder generell mehr Zeit draußen sind, engagierte sich der Förderverein der Kita um einen speziellen Sonnenschirm für die Terrasse.
„Wir probierten es zunächst mit günstigen Schirmen aus dem Baumarkt, aber die hatten alle andere Mängel, fielen zu schnell um, hatten nicht die passende Spannweite etc.“, so Kita-Leiterin Louisa Seifert. Durch die Gelder von der VR-Partnerbank (650 Euro) und der Stadt Felsberg (1.000 Euro) konnte nach zweijähriger Planung und relativ kurzfristiger Umsetzung nun der Schirm von der Firma Franz Rönnau aus Hess. Lichtenau aufgestellt werden.
Neue Anlage für Homberger Obsthändler
Das Theater um die unansehnliche Markise des Obsthändlers am Homberger Marktplatz nimmt ein überraschend gutes Ende: Der Metallbauer Franz Rönnau aus Hessisch-Lichtenau spendiert der Familie Raufi zwei neue Beschattungsanlagen.
Damit setzt Inhaberin Marie-Antoinette Schleier der Debatte ein Ende, die der Schauspieler Ben Becker bei seinem Auftritt Ende Mai angestoßen hatte. Dem ließ der Künstler eine Tirade über Homberg folgen, in der er sagte, dass „die Stadt ja so schön sein könnte, wenn nicht vieles so kaputt wäre.“ Dem Obsthändler am Marktplatz versprach Becker dabei vollmundig neue Markisen.








